Steuern für Immobilien

Die Bürger Russlands und der GUS-Staaten können Wohn- und Gewerbeimmobilien in Österreich beim Vorliegen der europäischen Niederlassungserlaubnis oder durch eine juristische Person kaufen, die in diesem Land eröffnet ist.

Werden die Immobilien durch eine juristische Person gekauft, ist nicht nur der Wert des gekauften Objektes, sondern auch Nebenabgaben und Steuern zu bezahlen.

 

Mehrkosten beim Kauf von Wohnungen in Österreich:

Registrierung des Immobiliengeschäfts mit der Zahlung der Eigentumsübertragungssteuer und nachfolgender Erhaltung des Zertifikats, das die Registrierung des Immobiliengeschäfts im Ortsgericht erlaubt 3,5% vom Geschäftswert
Registrierung des Grundstücks 1,1% vom Wert des Objektes
Bezahlung der Notar- oder Anwaltsdienste 1,5 -2% vom Wert des Objektes
Bezahlung der Dienste des Immobilienmaklers
(Standard für alle Immobiliengesellschaften, beschränkt durch das Gesetz)
3,6% (3%+MwSt.)
Mehrkosten beim Kauf von Immobilien
(gemäß allgemeingültigen Standards)
10% vom offiziellen Wert des Objektes

 

Der Käufer, der Bürger des Nicht-EU-Landes ist, hat die Gebühr für die Genehmigung des örtlichen Organs zu bezahlen, das für die Eigentumsübertragung zuständig ist. Die Höhe der Gebühr beträgt ca. 1 000 Euro.

 

MEHRKOSTEN BEI DER WOHNUNGSMIETE IN ÖSTERREICH:

Mietsicherheit 3 bis 6 monatliche Mietbeträge für das Objekt
Gebühr des Finanzamtes für das Mietgeschäft 1% vom Gesamtbetrag, der für die Frist der Wohnungsmiete bezahlt ist.
Bezahlung der Dienste des Immobilienmaklers (Standard für alle Immobiliengesellschaften, beschränkt durch das Gesetz) 2 bis 3 monatliche Mietbeträge für das Objekt abhängig von der Mietdauer
Gebühr für die Ausfertigung des Mietvertrags Nach Absprache mit dem Vermieter oder mit der Verwaltungsgesellschaft
Investitionsbeitrag Wenn vorhanden, Möbelbezahlung bei der Übergabe des Mietobjektes (nach Absprache mit dem Vermieter)

 

Immobiliensteuer

Die Immobiliensteuer wird im Land nach dem folgenden Prinzip berechnet: Berechneter Katasterwert des Objektes und Gesamtbundessatz, multipliziert mit dem Gemeindefaktor. Ihre Höhe übersteigt 300 Euro pro Jahr nicht, und die Grundsteuer beträgt nicht mehr als 100 Euro pro Jahr.

Es ist zu berücksichtigen, dass die Plusdifferenz zwischen dem Verkaufs- und Kaufpreis im Fall des Verkaufs der Immobilien innerhalb von 10 Jahren nach deren Kauf mit Einkommensteuer nach dem progressiven Satz belegt wird.

 

Kommunale Wohnungserhaltungskosten in Österreich:

  • Kommunale Zahlungen (Wasserversorgung, Müllabfuhr, Beleuchtung, Aufzugkosten, Hausreinigung) machen 2-3 Euro pro qm;
  • Energieversorgung beträgt 0,14 Euro/Kilowatt;

 

Der Gesamtwert von Gas, Strom, Heizung, Internet, Fernsehen und Funk pro Monat wird davon abhängen, wie sparsam diese verbraucht werden und mit welchen Dienstanbietern Verträge angeschlossen sind.

Einmal pro Jahr kann eine Nachzahlung für Strom und Gas abgezogen werden, wenn Sie mehr verbraucht haben, als es vorgesehen wurde. Einmal pro Jahr wird die Heizrohrreinigung bezahlt.

Tipp von der Firma: in Österreich ist es üblich, Immobilien im Fall deren Miete / Kauf zu versichern. Manchmal ist es eine Pflichtanforderung. So befreien Sie sich von den Risiken im Fall der Vermögensbeschädigung/Sachschäden

 

Ertragssteuer aus vermieteten Immobilien

Der aus der Immobilienvermietung anfallende Ertrag wird nach dem folgenden Schema besteuert:

  • Bei Erträgen, die bis zu 10 Tausend Euro betragen, ist der Steuersatz gleich Null;
  • Von 10 bis 25 Tausend Euro – 38,333%;
  • Von 25 bis 51 Tausend Euro – 43,596%;
  • Mehr als 51 Tausend Euro – 50%.

 

Erbschafts- und Schenkungssteuer

Die Steuer für Erbschaft und Schenkung, die nach dem 31. Juli 2008 erfolgt sind, wird nicht berechnet. Bei der Einführung des Erlasses von dieser Steuer wurde die Pflicht eingeführt, die Tatsache der Schenkung beim Finanzamt am Wohnort zu melden. Diese Pflicht gilt nicht im Fall:

  • der Schenkung zwischen nahen Verwandten, die den Wert von 50 000 Euro nicht übersteigt, dabei wird der Wert aller Schenkungen innerhalb des Jahres addiert;
  • der Schenkung zwischen natürlichen Personen, die den Wert von 15 000 Euro nicht übersteigt, dabei wird der Wert aller Schenkungen für die letzten fünf Jahre addiert;
  • der Schenkung von Immobilien in Österreich und im Ausland.

 

Die Nichteinhaltung der Meldepflicht des Finanzamtes über die Schenkung kann eine Strafe in der Höhe von 10% vom Schenkungsbetrag zur Folge haben.